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21 Einstein 250Albert Einstein

Seit den Tagen Brunos und Galileis ist wohl keine neue physikalische Lehre in der Öffentlichkeit so lebhaft umstritten, aber auch so gründlich missverstanden worden, wie Einsteins Relativitätstheorie. Nur fünfundzwanzig Seiten umfasste die im Jahr 1905 erschienene Arbeit „Über die Elektrodynamik bewegter Körper", um die der Jahrzehnte anhaltende Meinungsstreit entbrannte. Aber die fünfundzwanzig Seiten bedeuteten in der Tat eine Revolution in der Physik.

Auf den ersten Blick zwar erscheint Einsteins Formulierung, die Naturgesetze seien für alle sich gleichförmig bewegenden Systeme dieselben, und es gebe keine absolute Geschwindigkeit außer der des Lichts, nicht gerade umstürzlerisch. Aber wie anders klingt es, vernimmt man, dass die Länge eines bewegten Stabes verschieden groß ist, je nachdem sich der diese Länge Messende mit dem Stab bewegt oder gegen ihn; dass zwei Ereignisse, die einem Beobachter als gleichzeitig erscheinen für einen zweiten, anders bewegten, zu verschiedenen Zeiten stattfinden; dass die Masse eines Körpers mit wachsender Geschwindigkeit zunimmt, dass Masse und Energie wesensgleich sind, dass es keinen absoluten Raum und keine absolute Zeit gibt, dass vielmehr Raum und Zeit zu einem „vierdimensionalen Kontinuum" verschmolzen werden müssen. Die sensationellen Ergebnisse der modernen Forschung unseres Atomzeitalters beruhen zum großen Teil auf den Erkenntnissen Einsteins, besonders seiner Theorie der Lichtquanten. Albert Einstein hat die Menschen immer wieder zu Vernunft und Verständigung, zu Frieden und Flumanität gemahnt. Letzte Erkenntnis seines Lebens war das Wissen von jenem unendlichen Geisteswesen höherer Natur, das sich als höchste Wahrheit und strahlendste Schönheit offenbart. Einstein wurde in Ulm geboren. Seine Jugend verlebte er in München, er ging in die Schweiz und kehrte 1914 nach Deutschland zurück. Später wurde er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts. 1933 emigrierte er nach Amerika.