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Erstattungsfähigkeit von Aimovig® (CGRP) in Deutschland

Auf Anfrage erhielten wir vom Hersteller der neuzugelassenen Spritze folgende Pressemitteilung

Informationen zur Erstattungsfähigkeit

Für gesetzlich versicherte Patienten strebt Novartis aktuell aufgrund des Nutzenbewertungsverfahrens eine eingeschränkte Erstattung für schwer migränekranke Patienten an, die temporär begrenzt sein soll (~Mai 2019 bis Ende 2020). Voraussetzung für die Erstattung sind 4 (episodische Migräne) bis 5 (chronische Migräne) zugelassene erfolglose Vortherapien. Eine Vortherapie gilt unter folgenden Voraussetzungen als erfolglos:
- Es besteht eine Kontraindikation bzw. ein Warnhinweis
- oder die Wirksamkeit ist unzureichend
- oder es tritt eine Unverträglichkeit auf.
Hierbei muss aus jeder der genannten Wirkstoffklassen mindestens eine erfolglose Vortherapie (unzureichende Wirksamkeit oder Unverträglichkeit bzw. Kontraindikation/Warnhinweis) dokumentiert sein:

Erstattung Aimovig

Bezüglich einer Erstattung durch die privaten Krankenkassen kann keine verbindliche Aussage gegeben werden. Hier gilt die Indikation gemäß Fachinformation; ggf. kann eine Nachfrage vor Therapiebeginn bei der entsprechenden privaten Krankenkasse sinnvoll sein.

Allgemeines
Aimovig® 70 mg Injektionslösung im Fertigpen (Wirkstoff: Erenumab) ist ein rekombinanter vollständig humaner monoklonaler IgG2-Antikörper, der gegen den Rezeptor des Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) gerichtet ist. Aimovig ist indiziert zur Migräne-Prophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat.

Betroffene wenden sich bitte an ihren behandelnden Arzt, Neurologen oder Schmerztherapeuten.

Fachärzte aus ihrer Region finden Sie stets auf der Internetseite der DMKG: Kopfschmerzexperten

Stand: 10/2018