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Medizin Geschichte

Hier finden Sie Informationen zur Medizingeschichte der Migräne und zu den großen der Welt, die Migräne haben oder hatten.

Die Medizingeschichte der Migräne

Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers, Prof EversUniversitätsklinikum Münster.

Die Migräne ist kein neues Thema in der Medizingeschichte. Es gibt bereits zahlreiche Arbeiten, die sich mit ihrer Phänomenologie (Beschreibung) beschäftigen, und dies um so eindrucksvoller, als die Migräne seit der Frühgeschichte der Menschheit in verschiedenen Kulturen beschrieben wird und Anlass gegeben hat zu teilweise kuriosen Darstellungen, die auch Eingang in schöngeistige Literatur, Kunst und sogar Musik gefunden haben.

Die Ursachen der Migräne sind bisher erst wenig aus historischer Sicht analysiert worden. Es soll daher in diesem Artikel nachgewiesen werden, dass der Streit unserer Zeit, ob Migräne primär durch die Gefäße oder primär durch das Gehirn bedingt ist, in einer historischen Tradition steht und dass auch die Theorie, dass Migräne psychisch bedingt ist, historisch abgeleitet werden kann.

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Die Großen der Welt - von Migräne geplagt

„Die ganze Weltgeschichte verdichtet sich in der Lebensgeschichte weniger und bemerkenswerter Menschen."
Ralph Woldo Emerson (1803- 1882) Amerikanischer Philosoph und Dichter

21 Einstein 250In dieser Porträt-Reihe stellen wir Ihnen fortlaufend Herrscher, Künstler, Denker, Forscher und Deuter vor, die durch ihre außergewöhnlichen Leistungen weltberühmt wurden - und die allesamt unter Migräne zu leiden hatten: Männer und Frauen aus drei Jahrtausenden, deren Taten als Erfinder, Entdecker und Beweger in die Zukunft gewirkt haben und ihr Andenken - im Guten wie nicht selten auch im Bösen - der Nachwelt bewahrten: eine Galerie der Größe und Tragik, des Erfolgs und des Irrtums - und zugleich Beispiel für das Ungewöhnliche, das trotz der furchtbaren Krankheit möglich ist.

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41 Migraene-historisch 

Aus dem Buch „Migräne Ursachen, Formen, Therapie von Matthias Keidel.
Abdruck im migräne magazin 41

Migräne ist seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte bekannt. Früheste Belege reichen bis ins sechste Jahrtausend vor Christus zurück. Entsprechend der magisch-mystischen und religiösen Vorstellungen der Frühzeit wurde der Kopfschmerz als das Werk böswilliger Geister angesehen, wie sich sumerischen, babylonischen und assyrischen Tafeln bzw. Schriften entnehmen lässt. In den Schädel gemeißelte Löcher (Trepanationen) sollten wahrscheinlich dazu dienen, die für die Kopfschmerzen verantwortlichen bösen Geister aus Kopf und Gehirn erreichen zu lassen. Solche Schädel-Trepanationen wurden noch in der Zeit der Renaissance durchgeführt.

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Medizingeschichte - Ernstes zum Schmunzeln

Roßkuren wider Gift und Brand

Gerhard Dau. Aus migräne magazin 3

Man war im Mittelalter nicht gerade zimperlich, wenn es galt, einen Widersacher auszuschalten, und schreckte auch keineswegs davor zurück, den Gegenspieler in Politik und Liebe mit völlig unchristlichen Mitteln und Methoden aus der Welt zu schaffen. Deshalb ließ die Angst, vergiftet zu werden, manchen Fürsten zu kuriosen Sicherungen und oft auch zu abergläubischen Vorkehrungen greifen, um durch Amulette und Talismane dieser Gefahr zu begegnen. So galt beispielsweise der zerstoßene Höcker des Nashorns nicht nur als her- vorragendes Therapeutikum, um die nachlassende Kraft und Männlichkeit wiederzubeleben, sondern zugleich auch als vorzügliches Prüfgemisch, um rechtzeitig feststellen zu können, ob eine Flüssigkeit vergiftet war, da es jedes Getränk – angeblich - zum Aufbrausen brachte und damit anzeigte, dass ein hinterhältiger Mörder dem Herrscher nach dem Leben trachtete.

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