Migräne und Migration

Alles, was Sie über Migräne wissen sollten

Junge Frau mit orange gestreiftem Oberteil lacht fröhlich und hält Hände mit einer Gruppe weiterer Menschen in einem sonnigen Park; Darstellung einer Gemeinschaftsdynamik im Kontext von MigräneLiga Deutschland

Migräne und Migration

Immer mehr Menschen mit Zuwanderungsbiographie leben in Deutschland. Wie in anderen Teilen der Bevölkerung leiden auch hier viele Menschen unter Einschränkungen.

„Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund können mehrfach benachteiligt sein. Denn nicht nur ein [un]bestimmter Aufenthaltsstatus, sondern auch Sprachbarrieren, Informationslücken und Ängste können ihnen und ihren Angehörigen den Zugang zu bestehenden Angeboten erschweren. Deshalb muss es für sie maßgeschneiderte Formen der Beratung und Selbsthilfe geben.“
(Quelle Lebenshilfe, Stand: 19.03.2025)
Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Wir möchten in der MigräneLiga e.V. das Thema zukünftig stärker in den Fokus nehmen und den Zugang für Menschen mit Migrationsgeschichte erleichtern.

Informationen zum Thema Selbsthilfe gibt es in verschiedenen Sprachen auf den Seiten der BAG-​Selbsthilfe, u.a. dieses englisch-​sprachige Erklär-​Video .

Migration und Selbsthilfe – Unsere Befragung

Um mehr darüber zu erfahren, was wir tun sollten, um Diversität und Vielfalt in unseren Selbsthilfegruppen zu stärken und Menschen mit Einwanderungsbiographie besser zu erreichen, haben wir eine Umfrage gestartet.

Diese richtet sich an Betroffene mit Migrationsgeschichte, an deren Angehörige und an Menschen, die in einer Mittler-​Rolle, sei es beratend in einer Arztpraxis oder im Jobcenter, bei einem der medizinischen oder sozialen Dienste, tätig sind.

Je genauer wir wissen, woran es hängt, desto besser können wir etwas verändern. Deshalb helfen Sie mit und unterstützen Sie unsere Bemühungen um mehr Vielfalt! Den Link zur Umfragen finden Sie HIER.

Migration – interessant zu wissen

Migration, also die räumliche Verlegung des Lebens­mittel­punkts eines Menschen, ist ein zentrales Thema der Gesellschaft.

Insgesamt umfasst die Bevölkerung mit Einwanderungs­geschichte alle Personen, die entweder selbst (Eingewanderte) oder deren beide Eltern­teile (Nach­kommen von Einge­wanderten) seit 1950 in das heutige Gebiet Deutschlands einge­wandert sind.

Diese Personen­gruppe umfasst rund ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands.

Die Gründe, den Ort des Lebensmittel­punkts zu wechseln, sind vielfältig. Aufgrund der Freizügigkeit bei der Wahl des Wohnortes innerhalb der EU stellen Ausländerinnen und Ausländer aus EU-​Staaten eine große Gruppe dar. Neben der Migration aus beruflichen, familiären und Bildungs­zwecken ist bei Menschen aus Drittstaaten die Flucht vor angedrohter oder erlebter Verfolgung und Gewalt ein häufiger Migrationsgrund (Schutzsuchende).

(Quelle Statistisches Bundesamt, Stand: 19.03.2025)

77 % der Bevölkerung sprechen zu Hause ausschließlich Deutsch

In den privaten Haushalten wird hierzulande ganz überwiegend Deutsch gesprochen: Rund 77 % der Bevölkerung sprachen im Jahr 2023 zu Hause ausschließlich Deutsch, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache am 21. Februar auf Basis von Ergebnissen des Mikrozensus mitteilt. Weitere 17 % waren mehrsprachig und nutzten neben Deutsch noch mindestens eine weitere Sprache. Unter diesen Mehrsprachlerinnen und Mehrsprachlern war für gut ein Viertel (26 %) Deutsch die vorwiegend genutzte Sprache in den eigenen vier Wänden; knapp drei Viertel (74 %) verständigten sich hauptsächlich in einer anderen Sprache.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand: 19.03.2025)

Portrait einer lächelnden Frau mit kurzem Haarschnitt, roter Blazer, Webseite Migräne im Studium verknüpft mit Irene Lamberz und der MigräneLiga, Header-Grafik